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EKSTASEN — Einblicke in Ausbrüche

Partnerprojekt mit Olivia Treusch

* BA Kommunikationsdesign

Wie intensiv lebe ich? Eine Frage, mit der sich Menschen aufgrund von persönlichen wie äußeren Umständen immer wieder konfrontiert sehen. Umso dringlicher stellt sich diese Frage in Zeiten der Pandemie, die von allen Menschen dauerhafte Kontrolle verlangt und gleichzeitig und zwangsläufig viele Wege des Ausbrechens einschränkt oder gar verhindert.

Einer der Gradmesser für intensives Leben scheint auch immer wieder das Erleben von Ekstase zu sein. Im allgemeinen Sprachgebrauch oft mit übersteigerter Euphorie oder Glücksgefühlen gleichgesetzt, deutet der Ursprung des Begriffes auf ein viel weiteres Spektrum an Erlebbarem hin. Denn der griechische Begriff „ékstasis“ meint wörtlich „Aus-Sich-Heraustreten“. Die Unschärfe des Ekstase-Begriffs schafft Anlass zur Frage, wie Menschen dieses „Aus-Sich-Heraustreten“ tatsächlich wahrnehmen. Über fünf unterschiedliche Erfahrungen wird das Erleben von Ekstase in diesem Buch erfasst. Wie fühlt sich das an? Und was passiert mit Körper und Wahrnehmung? Digitale Gestaltung in Form von Fotografie, 3D-Grafik und Typografie wird einem Zustand des Kontrollverlustes ausgesetzt.

Mit dem Ziel, Ekstase zu verstehen, indem sie erlebbar wird, da man diesen Bewusstseinszustand durch bloße Definitionen doch nie greifen kann. Zwischen abstrakt und figurativ, zwischen körperlich und mental. So eindrücklich und ungreifbar wie der Begriff der Ekstase an sich.