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SOFT AND MESSY

* MA Kommunikationsdesign

SOFT AND MESSY zeigt queerfeministische, aktivistische Perspektiven im Design auf – mit dem Ziel ein neues Bewusstsein zu schaffen und patriarchalen und diskriminierenden Strukturen im Design den Rücken zu kehren.

Gestaltung formt unsere Welt. Genau aus diesem Grund ist es unsere Verantwortung als Designer*innen Themen reflektiert, solidarisch und diskriminierungsfrei umzusetzen. Wir müssen lernen sowohl die vorhandenen Strukturen im Design als auch unsere eigene Position kritisch zu hinterfragen. Nach welchen Werten wollen wir gestalten? Warum sind es hauptsächlich männliche Figuren, die uns im Studium nahegebracht werden? Sollten Werte wie „Objektivität“ und „Neutralität“ in der Gestaltung noch immer der Maßstab für „gutes“ Design sein? Warum liegt der Fokus in dieser Branche noch immer auf einzelnen Star-Designer*innen, anstatt die Designpraxis als etwas Kollektives anzuerkennen? Und warum sind die Führungspositionen und Professuren immer noch viel häufiger von Männern als von Frauen besetzt?

Mit SOFT AND MESSY wollen wir uns diesen Fragen stellen, uns vernetzen, careful miteinander sein, verschiedene Perspektiven miteinbeziehen, Sichtbarkeit schaffen und feministische graphic Strategies vorstellen. Das monatlich erscheinende Posterzine soll leicht zugänglich ein erstes Bewusstsein wecken, um uns einer Zukunft des Designs aus queerfeministischer, dekolonialisierter und nachhaltiger Perspektive einen Schritt näher zu bringen.